Landesförderung der IFB Hamburg
Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) fördert Wärmepumpen mit einem eigenen Zuschuss. Er lässt sich mit der KfW-Förderung kombinieren. Für vermietete Wohnungen gibt es besondere Konditionen.
Ob Rotklinker-Reihenhaus in Barmbek oder Einfamilienhaus in den Walddörfern: Wir vermitteln Ihnen Fachbetriebe für Wärmepumpen in Hamburg und zeigen, wie Sie Bundes- und Landesförderung sinnvoll zusammenbringen.
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Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) fördert Wärmepumpen mit einem eigenen Zuschuss. Er lässt sich mit der KfW-Förderung kombinieren. Für vermietete Wohnungen gibt es besondere Konditionen.
Viele Hamburger Häuser stehen dicht an dicht. Planen Sie den Aufstellort der Außeneinheit früh, halten Sie Abstand zu Schlafzimmerfenstern der Nachbarn und lassen Sie eine Schallberechnung machen.
In Hamburgs Wasserschutzgebieten sind Erdsonden eingeschränkt oder nicht erlaubt. Der Fachbetrieb klärt mit der Umweltbehörde, ob eine Bohrung an Ihrem Standort möglich ist.
Die Hamburger Energiewerke bauen die Fernwärme aus. Ob Ihre Straße dazugehört, zeigt die kommunale Wärmeplanung. Seit 2026 ist der Heizungstausch nicht mehr an die Wärmeplanung gekoppelt, Sie können frei entscheiden.
Mit Kerndämmung und einzelnen größeren Heizkörpern erreichen viele Klinkerhäuser Vorlauftemperaturen, mit denen eine Wärmepumpe effizient läuft.
Zentrale Lösungen brauchen einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft. Fernwärme ist in vielen Straßen verfügbar.
Gute Bedingungen für Luft- oder Erdwärmepumpen. In Wasserschutzgebieten sind Erdsonden eingeschränkt.
Jüngere Häuser mit Fußbodenheizung sind ideal. Bei Siedlungshäusern lohnt vorher ein Blick auf Dach und Fenster.
Hamburg hat mildere Winter als Süddeutschland. Die Auslegungstemperatur für die Heizlast liegt entsprechend höher, das kommt Luft-Wärmepumpen zugute. Die hohe Luftfeuchte führt dafür häufiger zu Abtauphasen, die bei der Planung berücksichtigt werden.
Hamburg hat seinen Wärmeplan im Juni 2026 vorgestellt. Er zeigt, wo Fernwärme ausgebaut wird und wo Gebäude dezentral heizen werden, meist mit Wärmepumpe. Seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz ist Ihr Heizungstausch nicht mehr an diesen Plan gekoppelt.
In Hamburg sind nach Angaben von RENEWA bereits über 10.000 Wärmepumpen registriert. Über 70 % der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1978, der Sanierungsbedarf ist entsprechend hoch.
Die folgenden Spannen helfen bei der ersten Einordnung. Ein verbindlicher Preis entsteht erst nach dem Termin vor Ort. Ausführlich erklärt im Ratgeber Luft-Wasser-Wärmepumpe: Funktion und Kosten.
| Wärmequelle | Kosten* |
|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | ca. 25.000 – 40.000 € |
| Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdsonde) | ca. 35.000 – 50.000 € |
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasser) | ca. 30.000 – 45.000 € |
*Richtwerte vor Förderung für ein Einfamilienhaus im Bestand, Stand 2026. Der tatsächliche Preis hängt von Heizlast, Wärmequelle, Aufstellort und nötigen Anpassungen an den Heizkörpern ab.
| Kosten inkl. Einbau (Beispiel) | 32.000 € |
| Förderfähige Kosten BEG (1. Wohneinheit, Stand 2. Hj. 2026) | 28.000 € |
| BEG-Grundförderung 30 % | − 8.400 € |
| Eigenanteil vor IFB-Zuschuss | 23.600 € |
| IFB Hamburger Heizungsförderung | zusätzlich, Betrag laut aktueller IFB-Richtlinie |
Vereinfachtes Beispiel. Je nach Einkommen und Alter der alten Heizung kommen weitere BEG-Boni hinzu. Den IFB-Betrag prüfen Sie vor dem Antrag bei der IFB, er hängt vom Gebäude und von der Nutzung (selbstgenutzt oder vermietet) ab.
Grundförderung 30 % der förderfähigen Kosten, dazu je nach Situation Einkommens- und Klimageschwindigkeitsbonus. Die Sätze gelten seit 21.07.2026 in neuer Form.
Zusätzlicher Zuschuss des Landes, kombinierbar mit KfW 458. Aktuelle Beträge und Voraussetzungen stehen bei der IFB.
Die Hamburger Energielotsen beraten Eigentümer:innen kostenfrei und unabhängig zu Heizung und Förderung.
Beispiel aus Hamburg
„Die Zusammenarbeit mit RENEWA war durchweg positiv.“
Projekt umgesetzt mit unserem Partner RENEWA. Förderbeträge zum damaligen Förderstand. Zur vollständigen Referenz
Ihr Ansprechpartner in Hamburg
Filialleiter RENEWA Hamburg
Robin Deisinger berät Sie zu Wärmequelle, Förderung und Ablauf und stimmt die Umsetzung mit Fachbetrieben aus der Region ab.
Beratung anfragenSie beschreiben Haus, Heizung und Wunschtermin im Formular. Das dauert wenige Minuten.
Ein Fachbetrieb prüft Heizlast, Heizkörper und Aufstellort und bespricht die passende Wärmequelle.
Sie stellen den KfW-Antrag und den Antrag auf die Hamburger Heizungsförderung bei der IFB, beide vor der Beauftragung.
Der Betrieb installiert, stellt die Anlage ein und führt den hydraulischen Abgleich durch.
Ja. Die Wärmepumpenförderung der IFB Hamburg ist mit der BEG-Förderung der KfW kombinierbar. Stellen Sie beide Anträge, bevor Sie einen Betrieb beauftragen.
Nicht, wenn Gerät und Aufstellort passen. Moderne Außeneinheiten sind leise. Entscheidend sind Abstand, Ausrichtung und gegebenenfalls eine Schallschutzhaube. Ein Fachbetrieb rechnet die Werte vorab für Ihr Grundstück durch.
Für bestehende Einfamilienhäuser gibt es in der Regel keine Pflicht. In einzelnen Neubau- oder Quartiersgebieten können besondere Regeln gelten. Prüfen Sie im Zweifel den Bebauungsplan.
Häufig ja, vor allem nach einfachen Maßnahmen wie Kerndämmung oder dem Tausch einzelner Heizkörper. Eine Heizlastberechnung zeigt, welche Vorlauftemperatur Ihr Haus braucht.
Gut, weil die Winter in Hamburg vergleichsweise mild sind. Bei feuchtem Wetter um den Gefrierpunkt taut die Außeneinheit häufiger ab. Das ist normal und in der Jahresarbeitszahl eingerechnet.
Er zeigt, ob Ihr Gebiet für Fernwärme vorgesehen ist oder dezentral beheizt werden soll. Eine Pflicht zum Anschluss ergibt sich daraus nicht. Er ist eine Orientierung für Ihre Entscheidung.
Beschreiben Sie kurz, was Sie planen. Wir melden uns mit passenden Fachleuten aus Ihrer Region.